Fasten statt feiern ab Aschermittwoch

Runter mit den roten Nasen! Für dieses Jahr ist Schluss mit lustig! Am Aschermittwoch geht die Faschingszeit zu Ende. Karnevals-Narren und Faschings-Jecken haben Pause.

Perücken und Kostüme wandern in den Kleiderschrank. Statt Feiern heißt es jetzt fasten, zumindest für einige Menschen.

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Nach einer alten Tradition der katholischen Kirche beginnt am Aschermittwoch nämlich die Fastenzeit. In dieser Zeit sollen die Gläubigen nicht nur weniger essen. Sie sollen auch über ihr Leben und über Gott nachdenken. Früher waren die Regeln für die gesamte Fastenzeit sehr streng. Die Gläubigen duften zum Beispiel kein Fleisch, kein Fett, keine Eier und keine Milchprodukte wie Butter oder Käse essen.

Heute sieht die Kirche das Fasten etwas lockerer. Es geht vor allem darum: Für eine Weile mal auf Dinge zu verzichten, die man besonders mag. Kinder können zum Beispiel die Süßigkeiten weglassen oder nicht am Computer spielen, Erwachsene keinen Alkohol trinken oder nicht rauchen. Es gibt auch Internet-Fasten, SMS-Fasten oder Auto-Fasten! Die Fastenzeit dauert 40 Tage - Sonntage nicht mitgezählt - und endet am Samstag vor Ostern.

Bis die nächste Faschingsparty steigt, müssen Narren und Jecken aber noch etwas länger warten, nämlich bis zum 11.11.2011. Dann beginnt um 11 Uhr 11 die nächste "närrische Zeit".

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