Essens-Ampel warnt vor Dickmachern

Die Ampel soll zeigen, ob ein Lebensmittel gut für dich ist oder nicht.

Zum Frühstück Schokolade, zum Mittagessen Gummibärchen und abends tütenweise Kartoffel-Chips. Lecker, aber leider ungesund.

Wenn Leute auf Dauer zu viel Fett, Salz und Zucker essen, schaden sie ihrem Körper und werden immer dicker. Das Problem: Viele Menschen merken gar nicht, wie viel ungesundes Zeug sie immer wieder futtern. Denn bei vielen Lebensmitteln wissen sie nicht genau, was da alles drin steckt. Einige Fachleute sagen: Bei dem Problem könnte eine Art Essens-Ampel helfen.

Die Idee ist: Die Verpackung von Lebensmitteln wird mit Farben gekennzeichnet. Sie zeigen an, was in dem Essen steckt. Rot steht für viel Fett, Salz oder Zucker. Bei Gelb ist es mittelviel, bei Grün nur wenig. Die Menschen sollen so leichter erkennen, was die Lebensmittel enthalten und wie gesund sie sind. Rot heißt: Stooop! Davon solltest du nicht zu viel essen. Gelb: Das hier ist nicht besonders gesund oder ungesund. Und Grün: Hier tust du deinem Körper etwas Gutes.

Einige Lebensmittel bei uns sind schon mit Farben markiert. Aber Fachleute und Politiker streiten seit Jahren darüber, ob eine Ampel wirklich Sinn macht. Gegner sagen etwa, dass sie verwirrend sein könnte. Manche Firmen fürchten vielleicht auch, dass ihre Geschäfte dann nicht mehr so gut laufen. Die Politiker im Europaparlament in der Stadt Straßburg in Frankreich lehnten eine Essens-Ampel am Mittwoch ab. Sie sprachen sich aber dafür aus, dass Fertiggerichte, Limonaden und Snacks deutlicher gekennzeichnet werden sollen. So sollen Käufer besser erkennen, was drin steckt.

Im Europaparlament sitzen Abgeordnete aus den Staaten der Europäischen Union, kurz EU. Die EU ist ein Bündnis von 27 Ländern. Auch Deutschland gehört dazu.

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