Erfolg für die jungen deutschen Basketballer

Kein Durchkommen! Jan-Hendrik Jagla (rechts) blockiert den Serben Novica Velickovic (Mitte).

Ohne Superstar läuft's auch. Das beweisen gerade die deutschen Basketballer bei der Weltmeisterschaft, denn auch ohne ihren Superstar Dirk Nowitzki kämpften sie am Sonntagabend Serbien nieder.

Ganz knapp, aber die Mannschaft aus dem Land im Südosten Europas ist ein schwerer Gegner. Sie ist immerhin Vize-Europameister. Das Spiel war spannend wie ein Krimi.

Bei der WM in der Türkei ist Nowitzki nicht dabei, weil er eine Pause in der Nationalmannschaft einlegt. Er gilt als Deutschlands bester Basketballer. "Wir haben gezeigt, dass es auch ohne Dirk geht", sagte der Spieler Jan-Hendrik Jagla. Der ist 29 Jahre alt und einer der ältesten im Team. Viele seiner Mitspieler sind jünger - 21 oder 22.

Die Partie gegen Serbien war schon das zweite Gruppenspiel der Deutschen. Das erste hatten sie knapp verloren. Schlag auf Schlag geht es weiter: Montagabend stand gleich die nächste Partie gegen Australien an.    

Die sehr junge deutsche Mannschaft will mindestens das Achtelfinale schaffen, also unter die besten 16 Teams kommen. Dafür muss sie mindestens Vierter in ihrer Gruppe werden, in der sechs Teams antreten. Die WM dauert bis zum 12. September.

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