Die Erde wird nass: Wie Regen entsteht

So dunkle Wolken wie hier über Riesa in Sachsen bedeuten: Gleich wird es mächtig regnen.

Seit einigen Tagen regnet es an vielen Orten bei uns ziemlich viel. Es fallen massenweise Regentropfen zur Erde und knallen auf Autos, Straßen und an Fensterscheiben. Was aber ist Regen eigentlich genau?

"Regen besteht aus vielen Wassertropfen", erklärt ein Wetterfachmann. Aber fangen wir mal von vorn an: Weit oben am Himmel gibt es häufig Wolken. "Sie bestehen aus winzig kleinen Wassertröpfchen", sagt der Experte. Die sind so klein und leicht, dass sie oben am Himmel schweben.

In den Wolken bewegen sich die Wassertröpfchen, zum Beispiel durch Wind. "Dabei prallen sie auch mal aufeinander und vereinigen sich." Aus mehreren kleinen Tröpfchen entstehen dabei also größere Wassertropfen.

Je größer so ein Tropfen wird, desto schwerer wird er auch. Das heißt: Die größeren Wassertropfen sinken zur Erde herab - es regnet. Wann es regnet, hängt unter anderem von den Wolken und vom Wind ab.

Regen ist übrigens ein sehr wichtiger Teil unseres Klimas. Denn ohne Wasser könnten Menschen, Tiere und Pflanzen nicht überleben.

Hintergrund: Kein Regentropfen ist wie der andere

Manchmal nieselt es nur ein bisschen, manchmal gießt es richtig heftig. Das liegt unter anderem an der Größe der Regentropfen. Ein Regentropfen kann nämlich verschieden groß sein, erklärt ein Wetterexperte.

Sind Regentropfen ziemlich klein, entsteht ein eher feiner Regen. Zum Beispiel Sprühregen. Den spürt man manchmal kaum auf der Haut. Sind die Tropfen dagegen größer, knallen sie stärker auf die Erde oder auf die Haut. "Manche Regentropfen können sogar bis zu einem Zentimeter groß werden", sagt der Experte.

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