Die Erde als Scheibe, Insel oder Kugel?

Viele Völker haben verschiedene Vorstellungen davon, wie die Erde aussieht. Ein Buch versucht das jetzt zu beschreiben.

Ein Fisch balanciert auf dem Rücken ein riesiges Ei. Das Ei trägt einen Wasserbüffel. Und auf den Hörnern des Büffels liegt eine Scheibe - die Erdscheibe. So stellen sich die Leute vom Volk der Minangkabau in ihrer Tradition die Erde vor.

Das Volk lebt auf einer Insel in Asien. Die Insel gehört zu Indonesien und heißt Sumatra. Für viele mag diese Idee seltsam erscheinen. Denn schließlich ist die Erde ja eine Kugel. Doch viele Menschen hatten vor allem früher besondere Vorstellungen von unserem Planeten: Für die Azteken in Mexiko in Amerika war sie ein riesiges Kreuz. Die Inuit hoch im Norden - manche sagen auch Eskimos - hielten die Erde für eine Insel aus Eis, die auf dem Meer schwimmt. Andere dachten, die Welt sei ein birnenförmiges Gebilde.

All diese Bilder der Welt hat ein Autor gesammelt und daraus ein Buch gemacht: Es heißt "Seit wann ist die Erde rund?". Karten, Farb-Zeichnungen und Klapptafeln laden in dem Werk ein zu einer Zeitreise. Die Erklärtexte sind kurz und leicht verständlich. Und ganz hinten findet man eine große Zeittafel. Es ist ein Buch für Entdecker ab etwa sieben Jahre.

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