Erdbeben und Tsunami schaden der Wirtschaft Japans

In Japan werden wegen dem Erdbeben wohl 40 000 Autos weniger gebaut.

In Japan werden viele Autos hergestellt, doch einige Fabriken wurden gerade zerstört und es kann einige Zeit dauern, bis dort wieder Autos gebaut werden können.

Das schwere Erdbeben und die darauf folgende Flutwelle haben auch viele Häuser und Straßen zerstört. Das ist nicht nur schlimm für die Menschen dort, sondern auch schlecht für die Wirtschaft des Landes. Denn durch die beschädigten Fabriken, Universitäten, Schulen und andere wichtige Gebäude kann weniger gearbeitet und gebaut werden.

"Auch viele Straßen, Brücken und Eisenbahngleise wurden beschädigt", sagt die Wirtschafts-Expertin Jana Stöver. Deswegen können möglicherweise nicht mehr alle Dinge so hin- und hertransportiert werden wie bisher. Zum Beispiel Teile, die in Fabriken zum Zusammenbauen benötigt werden. Dann könnte es sein, dass die Lager irgendwann leer sind und kein Nachschub kommt.

Probleme gibt es aber nicht nur durch das Erdbeben und den Tsunami, denn im Nordosten des Landes wurden mehrere Atomkraftwerke beschädigt. "Weil dort momentan nicht mehr produziert wird, gab es in den vergangenen Tagen auch manchmal keinen Strom", sagt Fachfrau Jana Stöver. Der Strom wurde immer mal wieder für einige Stunden in manchen Gegenden abgestellt, um Energie zu sparen. "Das traf auch Firmen und Fabriken, die von der Erdbeben-Region weiter weg lagen." Zum Beispiel Autobauer, die ihre Fließbänder abstellen mussten und so weniger Fahrzeuge bauen konnten.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass aus den Atomkraftwerken sehr gefährliche Strahlung entweicht. Dazu gehören auch Leute aus anderen Ländern, die in Japan arbeiten. Viele sind schon ausgereist, andere wollen abwarten, wie sich die Lage in Japan entwickelt. "Diese Menschen können dann erst einmal nicht in Japan arbeiten." Und wenn weniger Leute in einem Land arbeiten, kann das Land meist auch weniger herstellen - und verdienen.

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