Die Eiszeit: Zeit der Riesen

Das Mammut lebte, als es sehr eisig in Europa war.

In der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren lebten viele Tiere, die heute ausgestorben sind: Mammuts, Wollnashörner, Säbelzahnkatzen oder Höhlenbären.

Die meisten Tiere waren sehr groß. Deswegen wird die Eiszeit auch als die Zeit der Riesen bezeichnet.

Grund dafür ist die Kälte: Ein großes Tier kann mehr Wärme in seinem Körper speichern und kühlt deshalb meist nicht so schnell aus wie ein kleines Tier. Höhlenbären etwa waren mehr als drei Meter groß, wenn sie sich aufrichteten. Damit überragten sie heutige Braunbären um ein ganzes Stück.

Die Tiere der Eiszeit waren gut gegen die Kälte geschützt. So hatten Mammuts ein langes, zotteliges Fell, mit dem sie die fiesesten Schneestürme überstehen konnten. Und sie hatten kleine Ohren, die gut im Fell versteckt waren. Dadurch verloren sie nicht so viel Körperwärme. Bei heutigen Elefanten sind die Ohren viel größer.

Zum Ende der letzten Eiszeit sind viele Tiere ausgestorben. Warum? Das ist noch nicht ganz geklärt. Andere Tiere hingegen haben überlebt. So gab es zum Beispiel Wölfe, Rentiere und Steinböcke schon damals in Europa.

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