Eismaschinenfabrik: Hier ist es gar nicht frostig

Schön erfrischend: Von den Zapfen der Eismaschine fallen die fertigen Eiswürfel.

Klack, klack, klack - ein paar fertige Eisstückchen fallen in einen großen Behälter. Eine Eismaschine spuckt sie aus. Die wird in einer Fabrik in der Stadt Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz gerade getestet.

In der Fabrik liegt zwar viel Eis herum, aber so richtig kühl ist es hier nicht. Die Maschinen geben viel Wärme ab - so ähnlich wie ein Kühlschrank. Auch der fühlt sich außen an manchen Stellen oft ziemlich warm an.

Eine Eismaschine funktioniert mit einer Leitung, an der so genannte Zapfen hängen. Durch sie strömt ein Kältemittel. Die kalten Zapfen werden ins Wasser getaucht und das gefriert außen an den Zapfen. Die Eisschicht wird immer größer und größer - bis an den Zapfen richtige Kegel aus Eis hängen.

Wenn die Kegel groß genug sind, strömt heißes Gas durch die Zapfen. Dann fallen die Eiskegel ab und werden automatisch in einen großen Behälter gekippt.

Manche Maschinen aus der Fabrik können mehr als 30 000 Eiswürfel am Tag machen. Aber wer braucht so viel Eis? Zum Beispiel Firmen, die sich um das Essen in Flugzeugen kümmern. Sie benötigen tonnenweise Eis, um etwa Getränke an Bord zu kühlen. Auch viele Gaststätten oder Discos kaufen Eismaschinen. Dann haben sie immer genug Eiswürfel, um sie in die Getränke ihrer Gäste klackern zu lassen.

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