Eis, Eis und noch mehr Eis

... und noch ein Bruch. Immer wieder rutschen Leute aus und stürzen.

Achtung, rutschig! Viele Menschen schlittern gerade mehr zur Schule oder zur Arbeit, als zu laufen. So glatt ist es. In vielen Orten sind Wege und Straßen mit dicken Panzern aus Eis und Schnee verkrustet.

 Das ist gefährlich. Immer wieder rutschen Leute aus und stürzen. Meist geht das glimpflich ab. Aber manchmal brechen sie sich das Handgelenk oder eine Rippe - oder verletzten sich noch schlimmer. Das merken auch die Krankenhäuser. Viele melden deutlich mehr Patienten mit Knochenbrüchen als sonst.

"Wir müssen inzwischen nachts durchoperieren, um das alles zu schaffen", sagte zum Beispiel Gerrit Matthes, Oberarzt am Berliner Unfallkrankenhaus. Auch andere Kliniken haben alle Hände voll zu tun, um die gestürzten Menschen zu behandeln.

Der heftige Winter hält in Teilen Deutschlands nun schon seit mehreren Wochen an. Und eine Menge Leute sind genervt und ärgerlich, dass der Winterdienst mit dem Räumen und Streuen kaum hinterherkommt. Die Vorräte an Streusalz schrumpften oft stark. Und der Eispanzer ist oft zu dick, um ihn so einfach wegzuschaffen.

Wer vom Winter inzwischen die Nase voll hat, muss sich aber noch etwas gedulden: Es bleibt erstmal kalt und es soll noch mehr Schnee fallen. Aber der Frühling kommt bestimmt - irgendwann. Im Kalender ist es am 20. März so weit.

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