Einradfahren: Immer wieder vor und zurück

Einradfahrer Frieda, Nina, Clara und Caven (von links nach rechts) beim Üben in der Arena des Berliner Zirkus Juxirkus.

Fahrradfahren lernen ist manchmal nicht ganz einfach. Noch schwerer wird es aber, wenn ein Rad fehlt - wie beim Einrad: Auf dem fährt man ohne Lenker und meist mit nur einem Reifen!

Das ist etwas ganz Besonderes. Deshalb treten Einradfahrer oft im Zirkus auf. Aber es ist auch ein Sport. Und man sieht sogar ab und zu mal Einradfahrer in der Stadt fahren.

Frieda, Nina, Clara und Caven aus Berlin können Einrad fahren. Sie trainieren es seit einigen Jahren beim "Juxirkus". Das ist ein Zirkus für Kinder und Jugendliche. Dort drehen auch die Einradfahrer ihre Runden.

Runden fahren lernt man übrigens nicht gleich, wenn man die ersten Male auf dem Einrad sitzt. Erstmal übt man, geradeaus zu fahren und das Gleichgewicht zu halten. Dazu muss man immer wieder vor und zurück pendeln, nach vorne und hinten in die Pedale treten. Sonst fällt man schnell um.

"Das passiert am Anfang total oft", sagt die 15-jährige Frieda. "Da holt man sich schnell blaue Flecken und es tut manchmal auch ganz schön weh." Aber wenn man genug Geduld hat und lange genug übt, dann kann man es irgendwann einfach und es fühlt sich ganz leicht an.

Richtig gute Fahrer halten auch das Gleichgewicht auf dem Einrad, ohne sich zu bewegen. Und es gibt noch viel mehr Tricks, die man mit dem Einrad machen kann.

"Wir fahren zum Beispiel zu zweit, zu viert oder in noch größeren Gruppen zusammen und halten uns dabei an den Schultern fest", erklärt der elfjährige Caven und Clara ergänzt: "Man kann auch sternenförmig fahren oder in Schlangenlinien, zwischen anderen Fahrern hindurch oder umeinander herum." Manche Profis springen sogar Treppen hinunter oder jonglieren während des Fahrens.

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