Eine tolle Erfindung: Dampfmaschinen

Tüüüüütüüüüüt - so sahen die ersten Lokomotiven aus.

Zisch, fauch, pfeif, stampf! So oder so ähnlich klingen die Geräusche einer Maschine, die mit Dampf betrieben wird - also einer Dampfmaschine.

Die Erfindung der Dampfmaschine vor etwa 300 Jahren hat das Leben vieler Menschen sehr verändert, so wurden die Maschinen zum Beispiel in Fabriken eingesetzt. Sie nahmen den Leuten schwere Arbeit ab und erledigten sie oft auch schneller.

Später kamen noch Dampf-Lokomotiven hinzu. Sie düsten dampfend von Stadt zu Stadt. Auch Segelschiffe wurden oft durch Dampfschiffe ersetzt, denn sie waren vom Wind unabhängig und ebenfalls viel schneller.

Aber wie funktioniert eine Dampfmaschine? In einem Kessel wird Wasser erhitzt, zum Beispiel mit Kohle oder Holz., dann wird der Wasserdampf zu einem Zylinder geleitet, wo er einen Kolben hin- und herbewegt. So können ein Rad oder eine andere Maschine angetrieben werden.

Heute werden Dampfmaschinen nur noch selten eingesetzt. Elektrischer Strom treibt die meisten Maschinen und Züge an, viele Schiffe haben Dieselmotoren. Aber durch manche Urlaubsorte schnaufen immer noch Dampfloks. Und über einige Seen können Menschen auch mit Dampfern schippern.

Bei einer Karlsruher Messe kann man in den nächsten Tagen mehr zu Dampfmaschinen erfahren. Besucher können beim "Echtdampf-Hallentreffen" in Baden-Württemberg zahlreiche Modelle von Lokomotiven, Schiffen und vielen anderen dampfenden Maschinen bestaunen. Die Messe geht von Freitag bis Sonntag.

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