Eine Kindheit im Dschungel

Wie im Dschungelcamp nur freiwillig: Sabine Kuegler hat als Kind Insekten gegessen.

Geröstete Insekten essen, jagen, klettern und im Fluss baden: So sah Sabine Kueglers Kindheit aus.

Denn sie wuchs im Dschungel auf - in den dichten Wäldern im Urwald West-Papuas in Indonesien. Was sie dort erlebt hat, darüber schrieb sie in einem Buch, das wurde nun verfilmt wurde. Am 17. Februar kommt "Dschungelkind" bei uns in die Kinos. Allerdings muss man zwölf Jahre alt sein, wenn man sich den Film allein anschauen will.

Und was passiert alles in "Dschungelkind"? Erst einmal seht ihr, wie Sabine gemeinsam mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern in den Dschungel auswandert. Sabine ist da im Grundschulalter. Ihr Vater ist Wissenschaftler und er soll im Urwald die Sprache von Eingeborenen erforschen. Aufregend und gefährlich wird es, als die Familie mitten in einen Stammeskrieg gerät. Und Sabine sich mit dem Stammesjungen Auri anfreundet.... Erst Jahre später kehrt Sabine als Jugendliche nach Deutschland zurück - klar, dass das ein krasser Wechsel ist.

Die Rolle der jungen Sabine als Kind spielt Stella Kunkat. Und wie haben ihr die Dreharbeiten gefallen? "Für mich war der Dreh in Malaysia auf jeden Fall ein großes Abenteuer, weil ich drei Monate lang weit weg von zu Hause war, in einer ganz neuen Umgebung", erzählte Stella. Und die echte Sabine Kuegler meint über Stella: "Als ich sie kennenlernte dachte ich: Wahnsinn, die hat die selbe freche Art, die selbe Zugänglichkeit. Ich bin wirklich stolz auf ihre Leistung."

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