Programme helfen dabei, kinderleicht eine eigene Webseite zu basteln

Bau dir eine Homepage!

Baukastenprinzip: Eine eigene Homepage zu basteln ist mittlerweile kinderleicht. Foto: dpa

Miley Cyrus hat eine. Die Bundeskanzlerin sowieso. Und die Firmen, bei der dein Vater und deine Mutter arbeiten, vermutlich auch: eine Internet-Seite. Davon gibt es über 200 Millionen – und täglich werden es mehr. Auch du kannst eine eigene Homepage bauen. Wir zeigen dir, wie das geht.

Noch vor ein paar Jahren war es nötig, HTML zu lernen. Das bedeutet Hypertext Markup Language und ist die Sprache des Internets. Sie enthält Zeichen wie <p> und </body> und ist nicht ganz einfach zu verstehen. Browser wie der Internet Explorer und Mozilla übersetzen diese Befehle, damit die Seiten am Bildschirm hübsch aussehen – durch unterschiedliche Farben, Formen und Fotos.

Wenn du die Grundregeln lernen möchtest, gewissermaßen die wichtigsten Vokabeln der Internetsprache, hilft dir Paula von den Pixelkids weiter: www.pixelkids.de

Heutzutage gibt es zum Glück aber auch Programme, mit denen du wie bei einem Baukasten deine Homepage schnell und einfach aus den Grundbausteinen basteln kannst. Du musst keine komplizierten Befehle mehr schreiben. Stattdessen ziehst du einfach mit der Maus das gewünschte Element auf deine Seite. Fertig. Die HTML-Befehle fallen zwar nicht weg, laufen aber unbemerkt im Hintergrund ab.

Eine eigene Homepage kannst du zum Beispiel auf www.kindernetz.de erstellen. Die Seite wird vom Fernsehsender Südwestrundfunk betrieben und ist übersichtlich aufgebaut. Dort findest du gleichaltrige Nutzer und bekommst professionelle Hilfe von Erwachsenen. Vorher ist eine kostenlose Anmeldung nötig, für die du die Erlaubnis deiner Eltern brauchst.

Ein Projekt von Schulen ans Netz ist www.primolo.de. Dort können Grundschullehrer ihre Klassen anmelden, um im Unterricht eine eigene Internet-Seite zu bauen. Eine ausführliche Anleitung hilft bei den ersten Schritten. Der Homepage-Generator hat den Vorteil, dass gleichzeitig mehrere Schüler an der Seite arbeiten können.

Wer schon über Erfahrungen verfügt, kann sich an umfangreichere Programme wagen. Damit lassen sich Fotogalerien und Gästebücher einbinden, HTML-Kenntnisse sind aber ebenfalls nicht nötig. Kostenlos nutzbar sind etwa Netobjects Fusion Essentials und Zimplit.

Sei nicht enttäuscht, wenn auf Anhieb nicht gleich alles klappt. Du kannst jederzeit alles rückgängig machen oder nach belieben ändern. So wird deine Homepage mit ein wenig Übung immer schöner.

Von Stefan Morisse

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