Eichämter haben den ganz genauen Blick

So sehen beispielsweise die Eichmarken einer Behörde aus.

Kommt da wirklich genau ein Liter Benzin raus - oder vielleicht doch etwas weniger?

Wenn deine Eltern mit dem Auto zur Tankstelle fahren, wollen sie meist nicht mehr Geld zahlen als unbedingt sein muss. Doch wer prüft, ob wirklich genau ein Liter Sprit aus dem Zapfhahn fließt? Dafür gibt es in Deutschland mehrere Eichämter.

Auch wenn es sich so anhört - mit Bäumen haben die Eichämter rein gar nichts zu tun. Die Behörden passen auf, dass zum Beispiel Gemüsewaagen im Supermarkt das richtige Gewicht anzeigen. Und dass in einer Packung Müsli auch wirklich so viel drin ist wie draufsteht. Oder eben auch, dass aus Zapfsäulen nicht zu wenig Sprit fließt. Denn sonst würde der Autofahrer mehr Geld an der Kasse zahlen, als er eigentlich müsste.

Doch wie merken die Eichämter überhaupt, dass ein Gerät falsch eingestellt ist? Die Behörden haben viele Mitarbeiter und spezielle Messgeräte. Die Mitarbeiter fahren zum Beispiel zu Tankstellen und prüfen, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Wenn die Experten merken, dass etwas nicht stimmt, kann der Besitzer richtig Ärger kriegen. Vielleicht muss er dann sogar eine Strafe zahlen.

Der Name Eichamt

Warum hat das Eichamt einen so seltsamen Namen? Der Begriff "eichen" bedeutet prüfen oder messen. Wenn ein Gerät von einem Eichamt genau unter die Lupe genommen wurde und alles seine Richtigkeit hat, dann ist es "geeicht". Damit Autofahrer sehen können, ob sie es beim Tanken mit einer geeichten Zapfsäule zu tun haben, kleben die Mitarbeiter der Eichämter nach ihrer Prüfung einen Aufkleber an die Säule. Dieser Aufkleber heißt auch Eichmarke.

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