Durchfuttern und Tiere schauen: Die Grüne Woche

Bei der Grünen Woche in Berlin kann man ordentlich futtern und trinken.

Willst du mal ein riesiges Rindvieh sehen? Der Bulle namens Salut bringt fast 1300 Kilo auf die Waage - etwa so viel wie ein kleineres Auto. Das stattliche Tier ist von Freitag an auf der Grünen Woche in Berlin zu bestaunen.

Das ist eine Mega-Messe rund um Landwirtschaft, Ernährung und Garten. Manche gehen auch hin, weil es überall etwas Leckeres zu essen gibt. Wer aber alle 26 Hallen besuchen will, der hat danach bestimmt platte Füße. Das Ganze dauert zehn Tage - vom 21. bis zum 30. Januar.

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Mehr als 1600 Aussteller aus fast 60 Ländern kommen nach Berlin. Hunderttausende Besucher werden erwartet. Sie können sich zum Beispiel beim Erlebnis-Bauernhof informieren, wie Lebensmittel von Feld und Stall auf den Teller kommen. Oder sie schauen sich Traktoren und Mähdrescher an. Das ist für Landwirte und andere Fachleute wichtig, die sich neue Maschinen kaufen wollen.

In diesem Jahr gibt es auf der Messe auch Unschönes zu besprechen. Denn die Besucher wollen wissen, wie sicher ihre Lebensmittel sind. Zurzeit gibt es viel Ärger, weil ein schädlicher Stoff im Futter für Schweine und Hühner gefunden wurde. Wie das verhindert werden kann - darüber wollen Politiker und Experten auf der Grünen Woche reden.

Inzwischen geht es auf der Messe auch viel um Politik. Die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner wird da sein - und Politiker aus vielen anderen Ländern. Ihr großes Thema: Was ist zu tun, damit alle Menschen auf der Welt genug zu essen haben? Weltweit leiden viele hundert Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung, darunter sehr viele Kinder.

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