DSDS-Moderator Marco: Bohlen ist kein Fiesling

Marco Schreyl ist meistens lustig und isst gerne Schokolade.

Marco Schreyl hat einen Job, bei dem er am Samstagabend mal locker von ein paar Millionen Menschen beobachtet wird. Schon zum fünften Mal moderiert er eine Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bei RTL.

Und dabei ist er meistens gut gelaunt und redet wie ein Wasserfall. Man könnte denken, dass er sich für was Besseres hält, weil er ständig im Fernsehen ist. Aber Pustekuchen! Marco ist super nett, extrem höflich und lustig. Nur verraten, wer sein Lieblings-Kandidat bei "DSDS" ist, mag er nicht...

Kannst du selber eigentlich auch singen?

Marco Schreyl (lacht): "Es gibt keinen perfekteren, schöneren Sänger als mich - allerdings nur, wenn ich morgens unter der Dusche stehe. Dann trällere ich so laut ich kann. Aber ich bin froh, dass ich nur der Moderator einer Musiksendung bin und nicht selber singen muss."

Wer ist dein Liebling aus der aktuellen "DSDS"-Staffel?

Marco Schreyl: "Darüber spreche ich eigentlich nie. Das wäre unfair. Das wäre ja total schlimm, wenn die Kandidaten lesen würden, wen der Moderator mag oder wen er nicht mag."

Wie schaffst du es, dass man dir nicht anmerkt, wem du die Daumen drückst?

Marco Schreyl: "Ich versuche, immer mit allen gleich umzugehen. Das ist so ein bisschen wie ein Vati, wenn er drei oder vier Kinder hat. Der versucht auch, alle gleich liebzuhaben."

Und das geht?

Marco Schreyl: "Wir verbringen nicht die ganze Woche miteinander, sondern nur den Freitag und den Samstag. Da versuche ich, mit jedem mal zu sprechen. Ich wünsche jedem viel Glück beim Auftritt. Und es kriegt jeder von mir so einen Handklatsch, nachdem er aufgetreten ist. Und dann ist es auch so: Die Sieger kommen auch ganz gut alleine klar. Ich kümmer' mich ein bisschen mehr um die, die eins auf die Nase bekommen."

Ist Dieter Bohlen tatsächlich so ein Fiesling?

Marco Schreyl: "Dieter Bohlen ist kein Fiesling. Dieter Bohlen kann fies sein - wenn fies bedeutet, dass er ehrlich ist. Das ist er manchmal, aber das ist in der Sendung ja auch wichtig, dafür ist er Juror. Es ist seine Aufgabe, klare Ansagen zu machen. Dass Dieter natürlich ab und an auch Worte benutzt, die er besser nicht benutzen sollte, das hat ja das Schweinchen in dieser Staffel bewiesen."

Du moderierst jetzt schon zum fünften Mal eine Staffel von "DSDS". Bist du da eigentlich noch nervös?

Marco Schreyl: "Kurz bevor die Sendung losgeht, muss ich schon drei oder vier Mal tief durchamten. Und wenn der Regisseur mir dann auf meinen kleinen Kopfhörer im Ohr sagt: "Jetzt noch 30 Sekunden" - dann schlägt das Herz natürlich schneller, als wenn ich Brötchen holen gehe. Das ist aber zum Glück schnell vorbei, sobald ich die ersten vier, fünf Sätze gesprochen habe und merke: Ja, jetzt läuft es."

Wenn man dich moderieren sieht, denkt man, du hast immer nur super gute Laune... Ist das so?

Marco Schreyl: "Auch ich habe lustige Tage und weniger lustige Tage. Auch ich krieg' mal ne Beule ins Auto gefahren, ich verlier' mal meinen Schlüssel oder es geht mal einem Freund nicht gut. Da bin ich auch nur ein ganz normaler Mensch."

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