Dosen, Masken und und und...

Die Sprühdose sieht hinterher manchmal selber aus wie ein Kunstwerk.

Um Graffitis zu malen, brauchen Sprüher oft viele Sachen: Wichtig sind natürlich Sprühdosen. Am besten in vielen unterschiedlichen Farben, denn oft sind Graffiti-Bilder knallbunt.

Zudem sollten Sprüher eine Atemschutz-Maske aufsetzen. Zum Schutz vor den Dämpfen, die beim Sprühen aus der Dose kommen. Die sind nämlich ungesund, man sollte sie nicht einatmen.

Ein Problem sind auch die Klamotten: Wenn die Sprühfarbe auf die Kleidung kommt, geht sie meist nicht mehr raus. Deshalb tragen die Künstler beim Graffiti-Sprühen alte Pullis und Hosen. Oder sie ziehen eine Schutzkleidung über. Die sieht ein bisschen aus wie ein Schneemann-Kostüm, wenn sie weiß ist.

Oft haben die Künstler auch verschiedene Sprühköpfe dabei - die nennen Profis "Caps". Die können sie oben auf die Sprühdose stecken. Je nach Sprühkopf kommt die Farbe unterschiedlich dick raus. Es gibt welche, mit denen man sehr feine Linien sprühen kann. Und andere, die die Farbe weit verteilen - in etwa so weit, wie ein Schulheft groß ist. Damit können die Sprüher zum Beispiel große Flächen ausmalen. Mit den feinen Sprühköpfen malen die Graffiti-Künstler eher dünne Linien.

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