DFB-Pokal: Schweinsteiger hämmert Werder raus

Die Bayern freuen sich über ihren Sieg gegen Werder. Bär Berni, dfas Team-Maskottchen, jubelt mit.

"Im Fußball ist es so: Wenn du die Tore nicht machst, bekommst du die Tore." So erklärte Topstürmer Claudio Pizarro die Pleite seines SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München.

Klingt ziemlich nüchtern und erwachsen. Aber oft stimmt es: Wenn ein Team gegen eine gute Mannschaft beste Chancen versiebt, rächt sich das oft später. Dann trifft nicht das Team mit den hervorragenden Chancen, sondern die anderen schießen ein Tor.

So passierte es am Dienstagabend im DFB-Pokal. 2:1 gewannen die Bayern gegen die Bremer in der Knüllerpartie der zweiten Runde. Der Verlierer ließ einige Chancen aus. Der Titelverteidiger aus München zog ins Achtelfinale ein. Werder, vergangene Saison noch im Endspiel, ist raus.

Der Mann des Spiels war Bastian Schweinsteiger. Er machte beide Tore für die Bayern, den Siegtreffer mit einem krachenden Weitschuss. "Ich musste das Tor machen, so einfach ist das", erklärte Bastian Schweinsteiger hinterher. Der Bremer Trainer war richtig angefressen: "Wir haben uns heute selbst geschlagen. Das ist ärgerlich, vollkommen unnötig."

In die nächste Runde katapultierten sich unter anderem auch der 1. FC Köln, der FC Schalke 04, der 1. FC Kaiserslautern und der VfL Wolfsburg. Acht Spiele der zweiten Runde waren für Mittwochabend angesetzt. Das Achtelfinale steht kurz vor Weihnachten an.

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