Deutschland traurig: Fußballer bei WM raus

Für ih ist der Traum vom Finale vorbei, aber Bastian Schweinsteiger hat eine tolle WM gespielt.

Bastian Schweinsteiger sackte nach der Pleite im Halbfinale enttäuscht auf die Knie. Wenig später stand er mit gesenktem Kopf auf dem Platz - und wischte sich mit einem roten Trikot den Schweiß von der Stirn.

Das hatte er gerade mit einem Spieler aus Spanien getauscht, nachdem Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit 0:1 verloren hatte.

Deutschland ist kurz vor dem großen Ziel gescheitert. Die Kicker kämpfen nun nicht im Endspiel um den WM-Pokal. Darauf hatten die Spieler und viele Fans gehofft.

"Wir hatten uns heute sehr viel vorgenommen, aber es ist uns nicht gelungen", sagte Kapitän Philipp Lahm und kämpfte mit den Tränen. "Man muss aber auch sagen, dass Spanien sehr stark ist." Auch der Bundestrainer Joachim Löw gab zu, dass der Gegner ziemlich gut war.

Von Anfang an lief es nicht gut für die Deutschen. Die Mannschaft machte einen unsicheren Eindruck und spielte sich kaum Chancen heraus. Joachim Löw saß zwischendurch nachdenklich auf der Bank, die Hände in den Hosentaschen.

Die Spanier hatten häufiger den Ball. Sie spielten selbstbewusst - vielleicht weil sie schon Europameister sind. Und sie gaben besonders nach der Pause mächtig Gas. Die deutschen Abwehrleute mussten ganz schön schuften. Und nach einem Eckball streckte sich Torhüter Manuel Neuer vergeblich - ein Spanier köpfte den Ball mit Schwung ins Tor.

Spanien steht jetzt übrigens zum ersten Mal in einem WM-Endspiel. Das Team spielt am Sonntag gegen die Niederlande. Aber auch für die Deutschem muss die WM-Party noch nicht ganz zu Ende sein. Denn Philipp Lahm und die anderen spielen noch um den dritten Platz - am Samstag gegen Uruguay. Heute habe er darauf aber überhaupt keine Lust, erklärte Philipp Lahm frustriert.

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