Deutsche Soldaten bekommen neuen Vertrauensmann

Hellmut Königshaus ist Wehrbeauftragter. Er will für die Soldaten immer ein Ohr haben.

Sein Job: Soldaten zuhören, die etwas auf dem Herzen haben und das nicht bei ihren Vorgesetzten loswerden möchten. Die Bundeswehr hat jetzt einen neuen Wehrbeauftragten.

Er heißt Hellmut Königshaus. Und er ist so etwas wie ein Vertrauensmann für die Streitkräfte. Er soll nun darüber wachen, dass keine wichtigen Rechte der Soldaten in der Bundeswehr verletzt werden.

Jeder Soldat darf sich dem Wehrbeauftragten anvertrauen. Dazu braucht er nicht seinen Chef fragen. Und er darf deshalb auch keinen Ärger bekommen.

Der Wehrbeauftragte hat noch eine zweite große Aufgabe: Er soll dem Parlament über den Zustand der Bundeswehr berichten. Das heißt: Wenn in der Bundeswehr etwas vor sich geht, das nicht korrekt ist, dann soll der Wehrbeauftragte die Politiker im Bundestag in Berlin warnen. Jedes Jahr verfasst der Wehrbeauftragte einen langen Text. Darin steht unter anderem, wo vielen Soldaten der Schuh drückt - welche Probleme sie haben.

Der Bundestag hat den neuen Wehrbeauftragten schon im März für fünf Jahre gewählt. Nun tritt er sein Amt an. Hellmut Königshaus ist Mitglied der Partei FDP. Er soll aber trotzdem möglichst unabhängig sein. Sein Vorgänger hieß Reinhold Robbe.

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