Darum ist es in der Wüste heiß und am Nordpol kalt

Mal ausprobieren, wie so ein Sommer am Südpol ist? In einer Kältekammer im Klimahaus kommst Du auf Deine kalte Kosten.

In der afrikanischen Wüste Sahara ist es tagsüber meist unerträglich heiß. In Grönland nahe des Nordpols muss man dagegen sogar im Sommer lange Hosen tragen. Wie warm es in einem Land ist, hängt vor allem damit zusammen, wo es auf der Erde liegt.

Am wärmsten ist es generell am Äquator. Denn dort strahlt die Sonne am stärksten auf die Erde. Das kannst du mit einer Taschenlampe und einem Stück Pappe ausprobieren: Wenn du die Pappe ganz gerade hältst und mit der Lampe direkt draufleuchtest, siehst du einen kleinen, sehr hellen Punkt.

Das Licht trifft also mit viel Energie auf die Fläche. So ist es auch mit den Sonnenstrahlen am Äquator. Der Äquator ist ein gedachter Kreis um die Erde. Er teilt unseren Planeten in eine Nordhalbkugel und eine Südhalbkugel.

Je schräger du die Pappe stellst, desto schwächer wird der Lichtfleck. So ist das auch auf der Erde: Da die Erde rund ist, haben die Strahlen der Sonne am Nordpol und Südpol nicht mehr so viel Kraft. Denn dort treffen sie schräg auf die Erde. Das ist auch der Grund, wieso es dort so kalt ist.

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