Darum gehen im Winter Straßen kaputt

Im Winter gehen viele Straßen kaputt. Schlecht für die Reifen.

Der Winter macht die Straßen kaputt! Das sagen manchmal Erwachsene und ärgern sich über die Schlaglöcher. Aber wie kann die Kälte dem harten Asphalt etwas anhaben?

Das hat etwas damit zu tun, dass Eis mehr Platz braucht als Wasser. Wenn ihr im Winter schon mal eine Wasserflasche über Nacht im Auto vergessen habt, dann kennt ihr das Problem. Das Wasser gefriert und dehnt sich aus - und die Glasflasche platzt.

Ähnlich ist das auch mit dem Asphalt. Der hat viele winzige Löcher, die man oft mit bloßem Auge gar nicht erkennen kann. Wenn in diese Hohlräume Wasser fließt und gefriert, dann wird der Asphalt auseinandergesprengt. Das passiert aber nicht mit einem großen Knall, sondern viel langsamer.

Wenn es im Winter nur einmal friert, ist das meist nicht so schlimm. Wenn es aber immer wieder friert und taut, dann platzt der Asphalt irgendwann auf - so wie eine Wand, auf die man mehrmals mit dem Hammer einschlägt. Je älter der Straßenbelag ist, desto eher passiert das.

Oft lockern sich dann Brocken in der obersten Schicht des Belags. Wenn dann Autos darüberrollen, lösen sie sich ganz - und es entstehen die Schlaglöcher, über die sich so viele Autofahrer ärgern.

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