Virtuelle Brotschneidemaschine: So funktionert ein Computertomograph

Ein bisschen gruselig ist die Röhre schon, aber nur so kann man die Beschwerden dieser Löwin erklären.

Ein Computertomograph macht in kurzer Zeit ganz viele Röntgenaufnahmen des Körpers. Er nimmt Bilder aus verschiedenen Richtungen auf. Er funktioniert wie eine Art virtuelle Brotschneidemaschine: Das Gerät macht hauchdünne Schnittbilder, die am Computer einzeln betrachtet werden können.

Der Rechner setzt sie aber auch blitzschnell zu dreidimensionalen Darstellungen zusammen. Auf dem Bildschirm erscheint der Körper dann als wäre die Haut aus Glas: Man kann dann zum Beispiel Blutbahnen, Organe und Knochen sehen.

Die Abkürzung für die Computertomographie heißt CT. Auch für Haustiere haben Kliniken schon solche Geräte. Für große Wildtiere gibt es die moderne Maschine in Berlin erst seit kurzem. Die Maschinen sind sehr teuer. Der Computertomograph der Berliner Forscher hat etwa eine Million Euro gekostet. Für diese Summe könnte man auch ein großes Haus bauen.

Wusstest du, dass auch Menschen manchmal mit einem Computertomographen untersucht werden? Die Technik wird schon seit längerem eingesetzt, um kranke oder verletzte Menschen zu untersuchen. Die Maschine macht zum Beispiel Bilder von einem schmerzenden Rücken. Auf einer Liege wird der Patient dann in das Gerät geschoben.

Bei Menschen werden CTs seit mehr als 30 Jahren gemacht. Die Technik sollte aber nur angewendet werden, wenn es keine anderen Möglichkeiten für die Untersuchung gibt. Denn zu viele und zu starke Röntgenstrahlen können krank machen.

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