Computerspiele-Fan: eSport ist Sport für den Kopf

Schüler kämpfen in der Online-Welt mit Spielen: Philipp Linnemann, Kevin Seibert, Christian Golabek.

Sebastian und Philipp sind eSport-Spieler. Die 16 und 17 Jahre alten Schüler kommen aus Dorsten in Nordrhein-Westfalen. In der Spiele-Welt im Internet heißen sie Ghus und Backup (gesprochen Bäk-ap). Sebastian und Philipp erzähen, warum sie eSport (gesprochen: i-Sport) toll finden.

Warum machen euch eSport-Sachen so viel Spaß?

Sebastian: "Die eSports machen mir Spaß, weil man die mit Freunden spielen kann, die man kennt. Vor allem abends, wenn man sich nicht mehr treffen kann, kann man sich Online im Spiel sehen und über Headset unterhalten."

Philipp: "Ein normales Computerspiel hat man nach einem Monat durchgespielt. Dann ist der Sinn des Spieles vorbei. Bei eSports gibt es kein Ende, weil die Gegner immer wieder wechseln."

Ist eSport denn eurer Meinung nach ein richtiger Sport?

Philipp: "Ja, eSport ist Sport. Und zwar Sport für den Kopf - Denksport halt. Der Sport hat viel mit Überlegen und Taktik zu tun. Es gibt aber keine vergleichbare Sportart. Mit Schach kann man es vielleicht noch vergleichen. Ich spiele aber viel Fußball. Da schwitzt man. Beim eSport schwitzt man nicht."

Sebastian: "eSport als Sport zu sehen, ist zu heftig. eSport ist für mich eher ein Ausgleich zum echten Sport."

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