Club gegen Schimpfwörter

Nicht gut, aber manchmal rutschten sie einem trotzdem heraus: Schimpfwörter.

"Schei...benkleister". Manchmal klappt es gerade noch, ein Schimpfwort runterzuschlucken. Aber nicht immer. Wenn man sich richtig ärgert, rutscht einem schon mal was heraus.

Das eine oder andere unschöne Wort oder ein Fluch zum Beispiel. Andere Leute schütteln dann oft den Kopf und meinen: Ts, das sagt man doch nicht! In den Niederlanden gehen manche Leute noch einen Schritt weiter. Dort gibt es einen Anti-Schimpf-Club.

Der Club heißt Bund gegen das Fluchen und macht sich zum Beispiel mit witzigen Plakaten etwa an Bahnhöfen oder Haltestellen gegen böses Schimpfen stark. Jetzt haben sie etwa Poster mit zwei Schwänen aufgehängt, die liebevoll miteinander turteln. Dazu der Spruch: "Redet lieber miteinander, Fluchen ist unnötig!" Im letzten Herbst gab es Plakate mit einem bunten Papagei. Darauf stand: "Fluchen ist angelernt! Werde kein Nachplapperer!"

Aber was soll man denn machen, wenn sich der Ärger im Bauch anstaut und raus will? Der Club hat da einen Vorschlag: Man soll sich harmlose Wörter überlegen, zum Beispiel Pflanzennamen. Statt "Gottverdammt" könnte man doch zum Beispiel "Rhododendron" sagen. Aber ob das klappt?

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