Clevere Jäger: Afrikanische Wildhunde

Richtig gefährlich sieht es aus, wenn ein Afrikanischer Wildhund seine Zähne zeigt.

Afrikanische Wildhunde zählen zu den besten und erfolgreichsten Jägern in ihrer Heimat Afrika. Die Raubtiere jagen immer gemeinsam und gehen dabei sehr geschickt vor.

Sobald die Gruppe ein Beutetier aufgespürt hat, übernimmt ein Wildhund die Führung und rast mit einer Geschwindigkeit von rund 55 Stundenkilometern hinter der Beute her.

Wird der Hund müde, übernimmt ein anderer die Führung - ein bisschen so wie bei einem Staffellauf. Gegen diese Taktik haben die meisten Beutetiere keine Chance.

Doch manchmal können nicht alle Mitglieder des Rudels mitjagen - zum Beispiel weil sie krank oder verletzt sind. Die Wildhunde, die bei der Jagd dabei waren, helfen ihnen dann: Die Jäger würgen Nahrungsbrei hoch, um die Kranken oder Verletzten zu versorgen. Auch der Nachwuchs wird manchmal so gefüttert.

Kommentare