Chinese bekommt wichtigen Preis für seinen Mut

Mutig: Liu Xiaobo kämpft für Menschenrechte. Dafür gibt's den Friedensnobelpreis.

Er kämpft mit Worten, nicht mit Waffen. Er kämpft nicht für sich allein, sondern für die Rechte von Millionen Menschen. Dafür bekommt er nun einen wichtigen Preis, den Friedensnobelpreis. Das wurde am Freitag bekannt. Es geht um einen Mann aus China. Sein Name: Liu Xiaobo.

China ist ein Land in Asien. Wer dort seinen Mund aufmacht und laut gegen die Regierung schimpft, wandert meist ins Gefängnis. Auch Liu Xiaobo sperrte man mehrfach ein. Denn er fordert seit vielen Jahren mehr Rechte für die Menschen in China - etwa das Recht, frei seine Meinung zu sagen. Oder das Recht, die Regierung frei wählen zu können.

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Zusammen mit anderen schrieb er seine Gedanken sogar auf - in einer Art Liste mit Forderungen an die Politiker Chinas. Das war wahnsinnig mutig. "Ich habe ihm damals gesagt, dass die Polizei kommen würde", sagt seine Frau. Das war vor etwa zwei Jahren. Seitdem ist er eingesperrt.

Für die Regierung ist er ein Feind des Staates. Vielen anderen Menschen macht er aber Mut. Denn der 54-Jährige ließ sich nicht unterkriegen. Der Friedensnobelpreis ist jetzt noch mal ein Zeichen. Damit will die Jury sagen: Wir halten zu den Menschen, die friedlich für die Rechte der Menschen kämpfen. Macht weiter damit!

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