Chats: Schnattern was das Zeug hält

Alexandra chattet gerne am PC. Mit ein bisschen Übung wird man dabei auch ganz schnell.

Laber, sülz, schwätz, läster, plausch - eigentlich gibt es immer was zu bequatschen, oder? Nur blöd, dass man sich nicht dauernd verabreden kann und das Telefon auch manchmal besetzt ist. Aber zum Glück gibt es noch das Internet.

Rechner hochfahren und los geht's - Chatten heißt das Zauberwort. Und gechattet hat Alexandra aus Unna eine Zeit lang fast jeden Tag. Manchmal sogar drei Stunden und länger. "Vor allem abends, da hatte ich eher die Zeit dafür", erzählt die Zwölfjährige. Sie schätzt, dass 20 bis 30 Freunde und Bekannte auf ihrer Chat-Liste stehen. Sogar die Oma ist dabei. Und worüber chattet sie mit denen? "Über alles", sagt Alex.

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Das Gute an Chat-Programmen ist: Man kann sehen, wer gerade online ist. Deshalb braucht man sich auch nicht extra verabreden, sondern kann einfach in die Tasten hauen: "Huhu! Wie sieht's aus?" Mal sehen, was der andere antwortet. Nur: Je nachdem, wie schnell der andere tippen kann, dauert das auch schon mal länger. Eben anders als beim Telefonieren.

Vor allem Anfänger lassen manchmal ein bisschen auf eine Antwort warten. "Aber mit der Zeit wird man schneller", sagt Alexandra. Und dann ist Chatten fast wie zusammensitzen und quatschen - nur dass man mit vielen parallel reden kann. "Und es nervt, wenn der Computer langsam ist", meint Alexandra. Dann kann das Ganze auch dauern.

Die Chat-Regeln

Zum Glück hat Alexandras große Schwester Inga einen eigenen Computer. Früher gab es schon mal kleine Kämpfe darum, wer an den Familien-Computer darf, erzählt Mutter Christine.

Alexandra chattet allerdings im Moment nicht mehr so viel. "In letzter Zeit lese ich mehr", sagt sie. Oder sie trifft sich mit ihrer Freundin Lisa, dann quatschen die beiden lieber persönlich.

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