Bundespräsident besucht die Bundesländer

Der Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau sind viel unterwegs.

An die Nordsee, in den Harz und auch in die Alpen. Als Bundespräsident ist man andauernd in ganz Deutschland unterwegs.

Kinder und Erwachsene mit Hüten, grauen Jacken, in Lederhosen und Kleidern begrüßten den Bundespräsidenten. Sie hatten sich extra schick gemacht und besondere Sachen angezogen, bayrische Tracht. Der bayrische Ministerpräsident und seine Frau waren auch da. Alle zusammen nahmen Christian Wulff in Empfang. So heißt der Bundespräsident.

Er ist der oberste Politiker in unserem Land und war am Dienstag nach München geflogen - zu seinem Antrittsbesuch in Bayern. Denn Christian Wulff übernahm erst im vergangenen Sommer den sehr wichtigen Job. Seitdem besuchte er schon mehrere Bundesländer. Warum macht er das eigentlich?

Die Antrittsbesuche seien ein guter Brauch, erklärt ein Sprecher. Der Bundespräsident stellt sich damit in den Bundesländern vor. Er lernt zum Beispiel andere Politiker kennen und hält eine Rede vor ihnen. Und er spricht ein paar Worte mit anderen Menschen - zum Beispiel mit welchen, die ihn auf der Straße begrüßen. In Bayern sollte Christian Wulff am Abend auch mit Leuten plaudern, die sich für die Gemeinschaft einsetzen - etwa in einem Fußballclub.

Auch seine Frau nahm der 51-Jährige mit nach Bayern. Denn auch sie soll sich gut auskennen, zum Beispiel weil sie sich bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung einsetzt.

Außerdem lernt Christian Wulff mit seinen Reisen das Land besser kennen. Die Landesregierungen stellen dafür in der Regel ein Programm für den bekannten Gast zusammen. In Bayern wollte er sich zum Beispiel etwas über ein Basketball-Projekt an einer Schule erzählen lassen und auch das Unternehmen BMW besuchen.

Bayern war das 9. Bundesland, in das der Bundespräsident zu seinem Antrittsbesuch kam. Deutschland besteht insgesamt aus 16 Bundesländern. Bis zum Sommer will der Politiker noch mehr davon gesehen haben.

Kommentare