Bundeskanzlerin will Fußballer besuchen

Cacau überlistet Torhüter Gabor Kiraly und erzielt das 3:0.

"Kraft, Glück und Erfolg für die WM": Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann solche Wünsche gut gebrauchen. Und wenn die auch noch von der deutschen Bundeskanzlerin kommen.

Die Kanzlerin überbringt ihre guten Wünsche außerdem gleich noch selbst. Sie will nämlich am Montag in das Trainingslager des Teams nach Italien reisen. Auf dem Programm steht dann ein gemeinsames Abendessen mit den Spielern und Betreuern.

Doch egal, ob ihre Worte helfen und die Weltmeisterschaft gut oder schlecht läuft: Schon jetzt lud Merkel die Fußballer ein, sie in ein paar Wochen in Berlin im Kanzleramt zu besuchen. Sie würde sich freuen, sagte sie am Wochenende über Video.

Zumindest am Samstag lief es schon mal nicht schlecht für die deutsche Mannschaft. Sie gewann in einem Testspiel 3:0 gegen Ungarn, ein Land im Osten Europas. Doch Bundestrainer Joachim Löw war trotzdem nicht zufrieden. "Wir haben drei, vier oder fünf Riesen-Chancen vergeben. In der zweiten Halbzeit haben mir 20 Minuten nicht gefallen", sagte er nach dem Spiel.

Viel Zeit zum Fehler ausbügeln bleibt nun nicht mehr. Denn die WM geht in knapp zwei Wochen los. Am Dienstag muss der Trainer außerdem genau sagen, wer von den Spielern mitdarf und wer nicht.

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