Die Bundesbank - ein Aufpasser für Geld und Gold

Der neue Präsident der Bundesbank: Herr Jens Weidmann

Sie vergibt neue Geldscheine und verwahrt einen echten Goldschatz. Aber das gehört ihr alles nicht. Die Deutsche Bundesbank ist so etwas wie der Aufpasser des deutschen Geldes. Und des Goldschatzes.

Die Bundesbank schaut zum Beispiel den normalen Banken über die Schulter, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Und sie leiht ihnen Geld. Wenn Verbrecher Falschgeld verteilen, siebt die Bank es heraus. Außerdem kümmert sie sich um die Konten des Staates.

Früher zahlten die Leute in Deutschland mit der D-Mark und nicht mit dem Euro. Damals musste die Bundesbank allein dafür sorgen, dass der Wert des Geldes stabil bleibt. Dass also das Brötchen morgen nicht einfach doppelt so teuer ist wie heute.

Inzwischen macht das die Europäische Zentralbank für die Länder, die den Euro haben. Aber die Bundesbank hilft ihr weiter dabei. Denn die Bundesbank gehört zur Europäischen Zentralbank, die Chef-Aufpasser für viele Länder ist.

Und dann ist da noch der Goldschatz, der behütet werden muss. Er gilt als Reserve für schlechte Zeiten. Neben Gold gibt es auch andere Reserven. Ausländisches Geld zum Beispiel.

Die Bundesbank hat ihre Zentrale in Frankfurt am Main in Hessen. Mehrere Tausend Menschen arbeiten für die große Bank. Sechs von ihnen sind besonders wichtig - denn sie bilden den Vorstand. Dazu gehört der Chef der Bundesbank, der Präsident.

Die Bundesbank bekommt gerade einen neuen Präsidenten. Sein Name ist Jens Weidmann. Er hat vorher Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Fragen zur Wirtschaft mit beraten. Sein neues Amt übernimmt er so richtig am Montag.

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