Bohrinsel versinkt im Meer

Ein Blick auf die brennende Bohranlage.

Eine schlimme Katastrophe für die Umwelt droht vor der Küste der USA. Im Golf von Mexiko ist eine Bohrinsel explodiert. Dann versank sie in einer schwarzen Rauchwolke im Meer.

Sie war so groß wie zwei Fußballfelder. Viele Arbeiter der Bohrinsel konnten gerettet werden. Einige sind aber wahrscheinlich bei dem Unglück gestorben.

Um an Erdöl zu kommen, bohren die Arbeiter mit riesigen Geräten Löcher in den Meeresboden und holen Erdöl hoch. Das ist ein Rohstoff, aus dem man zum Beispiel Benzin macht.

Bei der gesunkenen Plattform sind diese Rohre jetzt kaputt. Und aus dem Bohrloch strömt unter anderem eine ganze Menge Erdöl ins Meer. Das ist sehr schädlich für Tiere und Pflanzen.

Deswegen arbeiten Experten gerade fieberhaft daran, das Bohrloch zu stopfen. Wenn sie das nicht schaffen, wird das Erdöl von der Strömung an die Strände gespült und verdreckt die Natur.

Öl ist leichter als Wasser und sammelt sich deshalb an der Oberfläche des Meeres. Das nennt man einen Ölteppich. Aus der Luft sieht er meist schwarz aus. Warum die Bohrinsel explodiert ist, haben die Experten noch nicht herausgefunden.

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