Birken als Überlebenskünstler

Hatschi! Auf den Blütenstaub von Birken sind manche Leute allergisch.

Hatschi! Einige Menschen haben jetzt wieder schniefende Nasen und tränende Augen. Schuld sind die Pollen von Bäumen und Gräsern, auf die sie allergisch sind.

Die Birke ärgert viele Leute, besonders jetzt im April. Doch Birken können mehr als nur Pollen durch die Luft jagen. Sie sind echte Überlebenskünstler und helfen anderen Bäumen sogar.

Die Birke wächst so gut wie überall - sogar auf Müllhalden, an Bahngleisen, im Mauerwerk von alten Häusern oder in Dachrinnen. "Überall dort, wo ein bisschen Erde liegt, können aus den Samen Bäume werden", sagt der Förster Jens Stengert. Der Boden kann schlecht sein, besonders viel Wasser und Nährstoffe brauchen Birken auch nicht. Sie sind oft die einzigen Bäume, die überhaupt auf schlechten Böden wachsen.

"Wenn sich erst einmal ein Birkenwäldchen entwickelt hat, verbessern die herabfallenden Blätter den Boden", sagt der Baum-Experte. Dann biete er auch für andere Baumarten genug Nahrung. Weil die Birken oft die ersten sind, nennen Fachleute sie auch Pionierbäume.

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