Jeder Sportler hat zwischen 25 und 30 Paar im Gepäck

Biathleten und ihre Skier

Der Cheftechniker der deutschen Biathleten: Björn Weisheit.

Wusstest du, dass die deutschen Biathleten bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver richtig viele Skier dabei haben?

Jeder Biathlet hat zwischen 25 und 30 Paar im Gepäck, erklärt Björn Weisheit. Er ist als Techniker für die Ausrüstung der sechs Männer und sechs Frauen mitverantwortlich, die für Deutschland in Kanada antreten. Techniker wachsen und schleifen zum Beispiel die Bretter. Ähnlich viele Skier haben etwa auch die Langläufer dabei.

Nicht alle Skier sind gleich. Sie haben zum Beispiel einen anderen Schliff oder Belag - und passen so etwa zu den verschiedenen Arten von Schnee. Schnee bei minus 20 Grad sei ganz anders als Schnee bei minus fünf Grad, erklärt Björn Weisheit. Es mache unter anderem auch etwas aus, ob der Schnee schmutzig ist. "Dreck im Schnee verhindert das schnelle Gleiten. Dann werden die Skier so gewachst, dass sie keinen Dreck aufnehmen."

Einige Athleten verlassen sich bei der Wahl des richtigen Materials auf die Techniker. Andere nehmen das eher selbst in die Hand. Und wenn sie sich für die falschen Skier entscheiden? "Dann geht es mächtig schief. Dann muss man einen kräftigen Zeitrückstand hinnehmen", sagt Björn Weisheit. Kriegen die Techniker dann Ärger? "Manche Biathleten ärgern sich mächtig. Da gibt es schon mal böse Worte, die auch mal deftig ausfallen können." Aber dann suche man schon bald die beste Lösung fürs nächste Rennen.

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