Besuch auf vier Pfoten - Üben mit Gipsy und Kalle

Schnüff! Hündin Gipsy beschnuppert neugierig einen Jungen.

Eine feuchte Schnauze und dann auch noch diese Zähne - Respekt vor Hunden ist gut, aber normalerweise braucht man keine Angst zu haben. Das haben auch die Schüler einer 2. Klasse in Berlin entdeckt...

Gipsy hat langes, schwarzes Fell. Ihr bester Freund Kalle braunes, aufgeregt wedelt er mit dem Schwanz. Kalle und Gipsy gehören zum Projekt "Helfer auf vier Pfoten". Mit ihnen können Schüler ausprobieren, mit fremden Hunden umzugehen. Dieses Mal sind es die Schüler einer 2. Klasse an einer Grundschule in Berlin.

Manche brauchen dafür allerdings eine ordentliche Portion Mut. Wenn die große, feuchte Hundeschnauze nah herankommt... Angelina ist acht Jahre alt und rückt an ihre Freundin Anna heran. "Eigentlich habe ich Angst vor so großen Hunden. Die sehen immer so böse aus", meint sie.

Doch dann hält sie Gipsy ein Leckerli hin. Gipsy legt ihren Kopf schief und schleckt Angelinas Hand mit dem Futter ab. "Hihi, das hat gekitzelt", sagt Angelina lachend.

Als nächstes sollen die Kinder Gipsy und Kalle an der Leine um rote Kegel herumführen. Beim ersten Versuch wirft Gipsy alle Kegel um, weil sie nicht weiß, wohin sie laufen soll. Die Kinder lachen.

Dann ist Leon an der Reihe. Sein Onkel hat einen Hund, mit dem er oft spielt und Gassi geht. Er kennt sich also mit Hunden aus. Leon führt Gipsy in großen Kurven um alle Kegel herum - keiner fällt um. Zur Belohnung bekommt Gipsy einen Leckerbissen aus Leons Hand. Da wedelt die Hundedame mit dem Schwanz und freut sich.

Die Hunde zu führen ist nicht so einfach. Manchmal lassen Gipsy und Kalle sich ablenken. Zum Beispiel als ein anderer Hund vorbeiläuft. Dann muss Barbara Meyer sie zurückrufen. Sie ist die Besitzerin der Hunde.

Als Gipsy oder Kalle wieder gehen müssen, winken die Kinder den beiden hinterher. Und Anna sagt: "Wenn ich das nächste Mal auf der Straße einem großen Hund begegne, dann hab ich bestimmt keine Angst mehr."

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