Wie die Bergleute gerettet werden sollen

Seit mehr als zwei Monaten warten 33 verschüttete Bergleute auf ihre Rettung. Dafür wurde ein neues Loch in die Tiefe gebohrt, um die Männer so nach oben holen zu können.

Loch in den Boden bohren, verschüttete Bergleute rausziehen - das klingt einfach, ist es aber nicht. Es war schon ziemlich kompliziert, das Loch zu bohren.

Immerhin mussten die Fachleute aufpassen, dass nicht wieder Teile des Bergwerks einstürzten. Jetzt ist das Loch aber fertig gebohrt.

Wenn der Schacht gesichert ist, sollen zuerst zwei Rettungs-Experten nach unten zu den Verschütten fahren. Sie wollen den Männern zum Beispiel sagen, wie die Rettung genau funktioniert. Denn die Männer werden nicht so wie sie sind herausgezogen. Dafür gibt es spezielle Körbe.

In die kann jeweils ein Mann einsteigen und wird dann nach oben gezogen. Schnell geht aber auch das nicht. Schließlich ist der Schacht nicht sehr breit. Und die Rettungsleute müssen aufpassen, dass sie beim Herausziehen nichts kaputt machen. Deswegen wird jeder Mann wohl bis zu einer Stunde in der engen Kapsel hocken müssen, bis er endlich wieder ans Tageslicht kommt.

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