So bereiten sich die Fußballerinnen auf WM-Gegner vor

Fatmire Bajramaj und ihre Kolleginnen werden in den nächsten Monaten viel trainieren.

Das Sportfest in der Schule steht an und vorher hieß es: üben, üben und üben. Denn schließlich sollt ihr vorbereitet sein und gut abschneiden. Extrem gut vorbereitet wollen auch die deutschen Fußballfrauen für ihr nächstes großes Sport-Ereignis sein.

Das ist die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Deutschland. Doch die Nationalmannschaft beginnt nicht erst ein paar Wochen vorher, sich darauf einzustellen. Sondern Monate vorher.

Die Mannschaft hat sich aber auch sehr viel vorgenommen: Sie will Weltmeister werden. Seit Montag steht fest, welche Gegner sie dafür als erstes bezwingen muss: Kanada aus Nordamerika, Nigeria aus Afrika und Frankreich aus Europa. Mit denen ist Deutschland in einer Gruppe.

Über Weihnachten könne man es noch etwas ruhiger angehen lassen, sagte die Cheftrainerin. "Am 1. Januar geht es dann richtig los." So richtig doll trainieren die Fußballerinnen dann ab dem Frühjahr. Und das gehört unter anderem zum Programm:

- Gegner beobachten: Je besser man die Gegner kennt, desto besser weiß man, wie man sie austricksen und gegen sie gewinnen kann.

- Fitness verbessern: Wer fitter ist, übersteht zum Beispiel das gesamte Turnier oft besser, ohne dass ihm am Ende die Kräfte ausgehen. Denn die WM geht über mehrere Wochen. Um in Topform zu kommen, kriegen die Sportlerinnen von der Trainerin meist Trainingspläne. Da steht drauf, woran sie arbeiten müssen. Die unterscheiden sich oft von Spielerin zu Spielerin.

- Testpartien spielen: Dabei kann sich die Mannschaft noch besser einspielen. Zum Beispiel soll die Mittelfeldspielerin mit Ball wissen, wohin die Stürmerin läuft. Damit sie ihr den Ball genau zupassen kann. Für solche Testpartien suchen Trainer oft Gegner aus, die mit einer ähnlichen Taktik spielen wie etwa die Vorrundengegner bei der WM.

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