Bedrohte Tiere und Pflanzen: Was ist die Rote Liste?

Wieviele Orang-Utans gibt es? Um das herauszufinden zählen Experten ihre Schlafnester, die sie in Bäume bauen.

Du willst wissen, um welche Tierart oder Pflanzenart es nicht gut steht? Dann hilft dir ein Blick auf die Rote Liste. Sie wird jedes Jahr von Experten der Weltnaturschutzunion - kurz IUCN - auf den neusten Stand gebracht.

Im Internet findest du sie hier, die Seite ist auf Englisch.

Auf der Liste sind die Arten in verschiedene Bereiche eingeteilt, zum Beispiel: "Nicht gefährdet", "Gefährdet", "Stark gefährdet", "Vom Aussterben bedroht" - und auch "Ausgestorben".

Fast 18 000 Arten sind auf der Roten Liste zu finden. Unter der Rubrik "Ausgestorben" stehen zum Beispiel die Stellersche Seekuh, der Vogel Dodo oder der Beutelwolf.

Außer der Liste der Weltnaturschutzunion gibt es auch Rote Listen für einzelne Staaten oder für die deutschen Bundesländer. Darin schreiben zum Beispiel Ämter und Experten auf, welchen Lebewesen es bei uns in der Natur schlecht geht.

Solche Listen können helfen, Tiere und Pflanzen zu schützen. Wenn eine Art auf einer Roten Liste steht, wird manchmal zum Beispiel ein Bauprojekt in ihrem Lebensraum - etwa eine Autobahn - gestoppt oder verlegt.

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