Ein Bademeister erzählt: Ich liebe meinen Job

Achtung, Achtung! Mit seinem Megafon ruft Bademeister Axel Ott Leute zurück, die zu weit rausschwimmen.

Ein großer See, ein toller Strand, Rutsche, Strandkörbe und Umkleiden: Manche Leute können sich wochenlang im Strandbad aufhalten - wenn das Wetter stimmt. Axel Ott macht genau das.

Denn der 59-Jährige ist seit vielen Jahren Bademeister und Chef im Strandbad Wannsee in Berlin. dpa-Nachrichten für Kinder hat er verraten, ob er immer eine Badehose trägt.

Wieso sind Sie Bademeister geworden?

Axel Ott: "Ich bin als Kind im Sommer oft mit meinen Eltern im Strandbad Wannsee gewesen. Es hat mir sehr gefallen. Wenn ich die Bademeister gesehen habe, habe ich davon geträumt, dass ich irgendwann mal an ihrer Stelle da stehe. Und so ist es wirklich gekommen. Jetzt arbeite ich schon fast 40 Jahre hier."

Arbeiten Sie immer in Badehose?

Axel Ott: "Nein, wir müssen uns vor der Sonne schützen, die Badehose allein wäre da zu wenig. Unsere Dienstkleidung besteht aus kurzer Hose, T-Shirt und Kappe. Trotzdem cremen wir uns mit Sonnencreme ein. Und für kühlere Tage haben wir noch einen Trainingsanzug."

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Axel Ott: "Jeder Tag ist anders. Man muss schnell reagieren. Außerdem haben wir mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun. Das alles macht mir Spaß. Und ich kann mir keinen schöneren Arbeitsplatz als das Strandbad Wannsee vorstellen. Hier kann man ganz weit schauen und draußen auf dem Wasser ist es so ruhig - das ist toll!"

Was machen Sie im Winter, wenn das Bad geschlossen ist? Axel Ott: "Dann haben wir trotzdem viel zu tun. Wir reparieren Strandkörbe, kontrollieren alles und streichen Räume neu. Außerdem schauen wir, was für Materialien wir brauchen und bestellen sie. Und wir bereiten schon einige Veranstaltungen des nächsten Jahres vor."

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