Autorennen mitten in der Nacht: Formel 1 in Singapur

Das Nachtrennen in Singapur ist etwas Besonderes - auch für die Fahrer.

Die Motoren heulen auf, der Geruch von Benzin und Gummi liegt in der Luft: Am Wochenende startet in Singapur ein besonders exotisches Rennen auf der Formel-1-Welttournee. Dabei rasen die Piloten mitten in der Nacht los.

Singapur ist ein kleiner Stadt-Staat in Südostasien. Im Zentrum stehen viele Wolkenkratzer. Vor ein paar Jahren gab es die Idee, die Formel 1 auch hier stattfinden zu lassen - und zwar nachts. Der technische Aufwand dafür ist enorm. Hunderte starke Scheinwerfer erleuchten die etwa fünf Kilometer lange Strecke. Sie strahlen viermal heller als die Flutlichter eines Fußballstadions.

Für die Formel-1-Piloten ist das Rennen in Singapur ein Härtetest. Das gilt besonders für den Deutschen Nick Heidfeld, der nach längerer Pause wieder am Start ist. Auch er muss dann mitten in Nacht durch zum Teil sehr enge Kurven rasen. Dazu ist es auch noch richtig heiß in Singapur, nachts zeigt das Thermometer meist noch 30 Grad an. Richtig gefährlich aber wird es, wenn es regnet. Damit gibt es bei Autorennen in der Nacht noch keine Erfahrung. Vielleicht muss das Rennen dann abgebrochen werden.

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