Leonie: Ein Auto fährt allein durch Verkehr

Computer können Auto fahren: Test-Wagen "Leonie" auf dem Weg durch die Stadt.

Es sieht fast aus wie ein normales Auto - wenn da nicht ein Gerät obendrauf wäre. In Braunschweig rollte am Freitag ein Forschungs-Auto durch den normalen Verkehr. Und zwar fast ganz allein.

Das Ding auf dem Dach und andere Geräte sorgen dafür, dass Test-Auto "Leonie" seine Umgebung erkennt, etwa: Wo fahren andere Autos oder wie schnell fahren sie? Die Daten werden dann in einem Computer sofort weiterverarbeitet. Und so kann "Leonie" schneller oder langsamer werden und merkt zum Beispiel auch, wenn eine Kreuzung kommt.

Ganz allein durfte sich das Test-Auto aber nicht bewegen. Es waren zwei Testfahrer mit an Bord. "Wir können noch nicht mit den Ampeln kommunizieren. Ob sie gerade Rot oder Grün anzeigen, müssen wir noch per Knopfdruck eingeben", erklärte der Leiter des Projekts. Außerdem muss der Mann auf dem Fahrsitz auch jederzeit das Steuer übernehmen können - falls "Leonie" nicht klarkommt. Ausgedacht haben sich das Ganze vor allem Forscher der Universität Braunschweig.

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