Aufräumen nach dem Erdbeben in Japan

In Japan versucht man als erstes, die Straßen und Brücken wiederherzustellen.

Ärmel hochkrempeln und los geht's! So versuchen jetzt wohl viele Leute in einigen Teilen Japans zu denken. Vor etwas mehr als einer Woche bebte die Erde in dem Land in Asien gewaltig. Kurz darauf überrollte eine riesige Flutwelle manche Gegenden.

Dabei wurden einige Dörfer und Städte komplett zerstört. Langsam beginnen die Menschen nun mit den Aufräumarbeiten. Oliver Hochedez erklärte dpa-Nachrichten für Kinder, wie Straßen, Häuser und Städte nach einem solchen Erdbeben wieder aufgebaut werden. Er ist Sprecher des Technischen Hilfswerk in Bonn. Die Einrichtung ist eine von mehreren, die in Japan im Einsatz war, um Menschen zu helfen.

Mehr lesen Sie unter

Große Freude: Oma und Enkel nach Beben gerettet

Nach einem Erdbeben wie jetzt in Japan wird mit als Erstes versucht, beschädigte Straßen und Brücken zu reparieren. Das ist wichtig, damit die Menschen wieder zu ihren Dörfern und Städten kommen, erklärte Oliver Hochedez. Dort guckt man sich dann die Reste der Häuser an - manchmal kann man aus dem Bauschutt der zerstörten Häuser nämlich wieder neue Häuser bauen.

Bauschutt, mit dem man nichts mehr anfangen kann, wird mit Schaufelbaggern auf große Lastwagen geladen und zu Schutthalden gebracht. So funktioniert das zumindest in reicheren Ländern, den sogenannten Industrie-Nationen, zu denen auch gehört auch Japan. In ärmeren Ländern ist der Wiederaufbau oft viel schwieriger, weil die Menschen dort manche Baumaschinen vielleicht nicht haben.

Aber wer bezahlt eigentlich die neuen Häuser? Viele Menschen haben durch das Erdbeben und die Wassermassen ihre gesamten Sachen und ihr Geld verloren. Es gibt zum Beispiel diese Möglichkeiten: Der Staat gibt den Menschen Geld für ein neues Haus - oder internationale Hilfsorganisationen sammeln Spenden. Mit diesen Spenden werden dann Dörfer und Städte wieder aufgebaut.

Außerdem rücken die Menschen in solchen Krisenzeiten oft sehr eng zusammen und helfen sich gegenseitig. Gemeinsam mit Nachbarn und Freunden wird geschuftet, damit alle wieder ein Dach über dem Kopf haben.

Kommentare