Aufgepasst: Im Chatprogramm kann Werbung lauern

Es passiert beim Chatten immer wieder: Du schreibst im ICQ, bei MSN oder einem anderen Messenger im Internet mit Freunden und plötzlich will jemand Unbekanntes in deine Freundesliste aufgenommen werden.

Kein Problem, wirst du dir denken. Doch weit gefehlt. Denn hinter solchen Kontaktanfragen stecken oft fiese Abzockfallen.

Das liegt daran, dass einige Firmen die so genannten Instant Messenging Nachrichten (auf deutsch etwa: sofortige Nachrichtenübermittlung) als Werbeplattform nutzen. Sie versuchen also, mit scheinbar kostenlosen Angeboten und auf den ersten Blick harmlosen Formularen Kunden anzulocken.

Zum Beispiel schlagen dir diese Absender spannende Internetseiten vor. Wenn sie Glück haben, denkst du dir, dass es sich sicherlich lohnt mal auf der Seite vorbeizuschauen. Vor allem, wenn es dort angeblich kostenlose Klingeltöne, Horoskope oder Handylogos gibt.

Kennst du den Absender nicht, solltest du aber auf jeden Fall die Finger von solchen Webseiten lassen. Meist schließt du dort ohne es zu wissen einen teuren Vertrag oder ein Abo ab.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du den Tipp von einem fremden Absender folgen solltest, überleg dir Folgendes: Wenn du dich mit deinen Freunden triffst und ein Fremder kommt dazu und fragt, ob ihr sein Geschäft besuchen wollt, macht ihr das ja auch nicht so ohne Weiteres. Genauso misstrauisch sollte man also auch im Internet sein. Denn dort ist die Situation sehr ähnlich wie bei dem genannten Beispiel.

Übrigens: Es gibt auch extra Chatprogramme für Kinder. Etwa www.seitenstark.de/chat. In diesem Chat gibt es solche Werbenachrichten nicht. Außerdem werden sie moderiert. Wenn du also mal ein Problem mit jemandem hast, kannst du das dem Moderator sagen. (mak)

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