Auch bei Olympia gibt's Pannen

Tja, David Möller, so eine Medaille ist hart.

Vielen Menschen passiert immer mal wieder etwas Blödes: Beispielsweise geht ihnen beim Laufen der Schnürsenkel auf. Oder der Reißverschluss an der Hose funktioniert plötzlich nicht richtig, so dass der Hosenstall weit offen steht.

Solche Dinge sind meist peinlich, manchmal können sie aber auch zum echten Problem werden. Wie bei den Olympischen Winterspielen in Kanada.

Dem japanischen Eiskunstläufer Nobunari Oda beispielsweise riss mitten in seiner Kür der Schnürsenkel. Der 22-Jährige beantragte zwar eine Pause von drei Minuten. In dieser Zeit wurde sein Schlittschuh notdürftig geflickt und der Eiskunstläufer konnte seine Kür beenden. Trotzdem zogen ihm die Preisrichter für die Pause zwei Punkte ab. Nobunari Oda landete so nur auf Rang sieben.

Pech hatte auch der deutsche Ski-Springer Pascal Bodmer. Kurz vor seinem ersten Sprung war dem 19-Jährigen der Zipper seines Reißverschlusses abgerissen - und der Anzug komplett offen. "Ich mache 500 Sprünge im Jahr und nie passiert so was", sagte Bodmer. Sein Verschluss wurde dann zwar mit einem Stück Draht repariert, doch wirklich konzentrieren konnte sich der Ski-Springer nicht mehr: Pascal Bodmer flog nur auf Rang 31.

Dem deutschen Rodler David Möller passierte ebenfalls eine Panne - die er allerdings mit Humor trug. Er hatte bei den Spielen Silber gewonnen. Nach der Siegerehrung baten ihn Fotografen, für die Bilder in seine Medaille zu beißen. Dabei brach er sich eine Ecke aus einem oberen Schneidezahn ab. Möller sagte: "Nichts Dramatisches. Aber es ist lästig, wenn man sich nicht traut, so zu lächeln, wie man das eigentlich sollte."

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