Arme Geckos: Im Plastikröhrchen geschmuggelt

Viele Geckos haben irre feine Haare auf den Zehen. Deshalb haften ihre Füße selbst an glatten Flächen, ein bisschen wie bei einem Klettverschluss.

Er hat 16 seltene Geckos in Plastikröhrchen und dann in einen Rucksack gesteckt und wollte sie aus dem Land schmuggeln. Deshalb muss ein deutscher Wilddieb nun 15 Wochen lang ins Gefängnis.

Ein Gericht in Neuseeland verurteilte den Mann zu dieser Strafe. Wildschützer hatten die Schmuck-Grüngeckos in seinem Rucksack gefunden und den Mann verhaftet.

Der 55-Jährige hatte wohl zwei Komplizen. Sie hatten die Tiere auf einer Halbinsel im Süden des Landes eingesammelt und dem Deutschen übergeben. Die beiden sollen demnächst auch verurteilt werden.

Die Geckos sind viel Geld wert, wenn man sie illegal in Europa verkauft - und zwar zusammen mehr als 100 000 Euro. Das sagten Experten von der Wildschutzbehörde.

Erst im Januar war ein Deutscher mit Geckos in der Unterhose bei der Ausreise erwischt worden. Er wurde zu 14 Wochen Haft verurteilt. Neuseeland liegt südöstlich von Australien.

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