Argentinien: Sommerferien im Dezember

Ein Teil des Perito-Moreno-Gletschers in Patagonien im Südwesten Argentiniens.

Millionen Rinder auf den riesigen Weiden. Pinguine und spukende Lamas - solche Tiere leben in Argentinien. Das Land liegt in Südamerika, auf der Südhalbkugel der Erde. Deswegen ist dort einiges anders als bei uns in Deutschland.

Zum Beispiel geht der Sommer von Dezember bis März. Die großen Sommerferien sind nicht im Juni, Juli oder August, sondern von Mitte Dezember bis Anfang März. Ganz schön lang. Der Winter geht von Juni bis September. In der Zeit fahren viele Leute zum Rodeln und Skilaufen in die Anden. Das sind hohe Berge.

Was auch noch anders ist: Wenn in Deutschland jemand in die Sonne und die Wärme will, dann fährt er in den Süden. In Argentinien aber kommt man im Süden in die Kälte - bis zum sturmumtosten Kap Hoorn. Das ist die Südspitze Südamerikas. Dafür wird es im Norden immer heißer.

Argentinien ist riesig. Es ist fast achtmal groß wie Deutschland. Es leben dort aber nur halb so viele Menschen wie bei uns, nämlich etwa 40 Millionen. Sehr viele davon wohnen in der Hauptstadt Buenos Aires und in deren Vorstädten. Vor allem im Süden des Landes, in einer Gegend, die man Patagonien nennt, leben dagegen nur ganz wenige Menschen auf weit auseinanderliegenden Bauernhöfen.

Die Argentinier sprechen Spanisch. Das liegt daran, dass Spanier diesen Teil Südamerikas eroberten - vor mehr als 500 Jahren. Später wanderten zwar auch ganz viele Italiener und auch Deutsche und andere Europäer nach Argentinien, aber die mussten dann eben Spanisch lernen.

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