Die Arbeitsministerin hat es sonntags gern gemütlich

In der Woche hat Ministerin von der Leyen Termine ohne Ende. Am Wochenende ist die Familie endlich dran.

In der Woche düst sie von Termin zu Termin und hat alle Hände voll zu tun. Doch was macht die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen eigentlich am Sonntag?

"Wenn es irgendwie geht - lange schlafen!", verriet die 52-Jährige. Die Ministerin arbeitet in Berlin.

Doch ihr Zuhause ist ein großes Haus auf dem Land bei Hannover in Niedersachsen. Dort wohnt ihre Familie. Frau von der Leyen und ihr Mann haben sieben Kinder. Und eine Menge Tiere. Um die kümmert sich Ursula von der Leyen als erstes, wenn sie sonntags aufsteht.

"Dann fütter ich unsere Hündin. Die wartet immer schon darauf, dass ich endlich aufstehe", erzählte sie. "Und ich füttere das Pony und manchmal auch die Hühner. Das mach ich gerne, weil ich in der Woche diejenige bin, die nie füttert, weil ich in Berlin bin. Und jeder weiß, wenn man etwas nicht jeden Tag machen muss, dann macht man das ausnahmsweise sehr gerne."

Danach frühstückt die Familie ausgiebig zusammen. Aber erst ab mittags! Denn vorher krabbelt die Ministerin gern noch mal ins Bett, um einen Milchkaffee mit ihrem Mann zu trinken. "Das ist immer die Zeit, wann wir klönen können und uns Geschichten erzählen aus der Woche oder über die Kinder." Die heißen übrigens David, Sophie, Donata, Victoria, Johanna, Egmont und Gracia. Das jüngste Kind, Gracia, kam 1999 zur Welt.

Stress mag die Ministerin am Wochenende gar nicht: "Für mich ist sonntags ganz wichtig, möglichst keine Uhr im Nacken zu haben, sondern den Tag vor mich hin plätschern zu lassen." Die Familie verbringt dann viel Zeit an der frischen Luft mit den Tieren.

Kommentare