Amerikanischer Präsident trat bei Facebook auf

Der amerikanische Präsident Barack Obama ist auch bei Facebook.

Was macht man als Präsident, wenn man besonders viele junge Leute erreichen will? Man gibt ein Interview und sorgt dafür, dass es im Internet zu sehen ist.

So hat es der amerikanische Präsident Barack Obama am Mittwoch gemacht. Er war in der Zentrale von Facebook zu Besuch. Die liegt in Kalifornien an der Westküste der USA. Obama stellte sich dort den Fragen der Besucher und Nutzer von Facebook. Das Gespräch konnte man im Netz verfolgen.

Facebook ist ein soziales Netzwerk im Internet. Darüber kann man sich zum Beispiel mit Freunden austauschen und sie über sich auf dem Laufenden halten. In diesem Netzwerk sind viele Jugendliche und junge Erwachsene Mitglied - und die möchte Obama gern mehr für sich begeistern. Er erklärte noch einmal seine Politik, zum Beispiel wie er in der nächsten Zeit die hohen Schulden des Staates in den Griff bekommen will.

Der Präsident ist selbst noch recht jung für das mächtige Amt, das er ausübt: 49 Jahre. Er weiß sehr gut, wie er das Internet nutzen kann, um Unterstützer zu gewinnen. Vor seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2008 sammelte er mit Hilfe des Internets haufenweise Spenden für den Wahlkampf, also für die Werbungsphase vor der Wahl.

Die läuft nun wieder an. Denn die nächste Präsidentschaftswahl ist im Herbst 2012.

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