100 Jahre IBM-Computer - Es begann mit Lochkarten

Klobig und schwer: So sah der allererste PC von IBM von 1981 aus.

Eine Computerfirma, die ihren 100. Geburtstag feiert? Das kann doch gar nicht gehen, wenn die ersten Computer erst vor rund 70 Jahren gebaut wurden ... Doch!

Denn die amerikanische Firma IBM (gesprochen: Ai Bie Em) fing mit ganz anderen Dingen an.

Das Unternehmen wurde heute vor 100 Jahren gegründet, damals produzierte es Waagen, Uhren und Maschinen für Lochkarten. Das waren rechteckige Pappkarten, in die kleine Löcher gestanzt waren. So speicherte man damals Infos. Je nachdem, an welcher Stelle die Löcher saßen, wusste die Maschine, welche Zahlen oder Buchstaben gemeint waren. Heute werden Daten im Prinzip übrigens noch ähnlich gespeichert - allerdings nicht mehr auf Pappe, sondern elektronisch.

Vor 30 Jahren brachte IBM dann seinen ersten PC auf den Markt. Heute bietet die Firma vor allem Computerprogramme und Beratung für andere Unternehmen an. Auf der ganzen Welt arbeiten etwa 427 000 Menschen für die amerikanische Firma. Das sind mehr Menschen, als in der Stadt Bochum in Nordrhein-Westfalen wohnen.

IBM hat übrigens auch den schlauen Supercomputer "Watson" gebaut. Der hat unlängst bei einer Quiz-Sendung im amerikanischen Fernsehen besser abgeschnitten als zwei Kandidaten. Und die hatten vorher schon oft in dieser Sendung gewonnen!

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