Adé, Afrika - Störche kommen zurück zu uns

Polizeistorch "Kuno" steht in Straubing (Niederbayern) auf seinem Horst.

Nicht nur Kröten und Frösche kriechen pünktlich zum Frühlingsanfang aus ihren Verstecken. Auch viele Störche sind aus dem Süden unterwegs zurück zu uns.

Forscher wissen das so genau, weil sie manchen Tieren einen Sender umgeschnallt haben. Der ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel und stört den Vogel nicht beim Fliegen.

Auch Storch Albert von Lotto trägt so einen Sender. Er hat sich schon auf den Rückflug von seinem Winterquartier in Afrika nach Sachsen-Anhalt gemacht. Aber allzu weit ist er noch nicht gekommen. Am Wochenende rastete er noch in Simbabwe im südlichen Afrika.

Einige Störche sind aber schon bei uns angekommen. Noch mehr von ihnen erwarten Experten dann in etwa zwei Wochen. "Das kommt ganz auf die Strecke an, die sie bis zu uns zurücklegen müssen", sagte Vogelforscher Christoph Kaatz. Viele haben noch ein ganzes Stück zu fliegen.

Kommentare